Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 1.424 mal aufgerufen
 Reviews Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Jogi
Administrator

Beiträge: 5.582


28.06.2006 23:07
Hotwire - Devil In Disguise antworten
Hotwire – Devil In Disguise
Melodic Hard Rock



2006
p&m records
5,5/10


Hotwire“, dass ist ein Bonfire-Ableger aus Ingolstadt und „Devil In Disguise“, wenn ich richtig gezählt habe, das 4. Album dieser Band. Bereits 1994 hatte man unter Mithilfe von Claus Lessmann und Hans Ziller (beide Bonfire) eine Maxi-CD eingespielt. Da sich diese sehr schnell verkaufte, wurde ein Jahr später das erste Album „Hotwire“ veröffentlicht. Der Nachfolger „Face Another Day“ aus dem Jahr 1998 erfreute sich dann überwiegend guter Presse.

2001 stieg dann der jetzige Shouter Andy Urbeck bei „Hotwire“ ein. In diesem Jahr erschien das 3. Album mit dem Titel „Middle Of Nowhere“. Mit dieser Scheibe im Gepäck ging es mit „Domain“ und dem Schweizer Import „Shakra“ auf Deutschland-Tournee. Da man im Anschluss eine gut 4-jährige Pause einlegte, dauerte es bis ins Jahr 2006 für das neue Album „Devil In Disguise“.

Alle Songs auf der neuen Platte, mit Ausnahme von „Hot Love“ und „Riding The Night Away“ wurden von Andy Urbeck und Gitarrist Alex Espinosa geschrieben. „Waterfalls“ ist ein melodiöses Stück mit schönen Tempowechseln. Was sofort auffällt, ist der sehr gute Sound, der da aus den Speakern kommt. Also aufnahmetechnisch ein gelungenes Werk. Die Gitarren drücken und die Stimme setzt sich sehr gut durch.

Devil In Disguise“, der Titelsong, geht in Richtung AOR. „Hot Love“, für Kenner der Branche muss man den T. Rex-Klassiker aus dem Jahr 1971 nicht mehr erläutern. „Wonderland“ hingegen ist ein Midtempo-Rocker. „Feelings“ mit seinen akustischen Gitarren bräuchte meines Erachtens eine etwas ausdrucksvollere Stimme. „Skytrain“ ist dagegen ein schöner Hardrocker, der gut ins Ohr geht. Mir fehlen da ein wenig die Ideen.

Die gesamte Scheibe rockt an sich ordentlich und so fällt „I Know“ tatsächtlich etwas aus der Reihe. Zu sehr geht das Lied in die softeren Regionen. Und natürlich darf die obligatorische Ballade auf solch einem Album nicht fehlen. Aber die Gefahr ist groß, und so auch geschehen. „Here I Am“ habe ich bereits 1000 x und öfter gehört und ich wäre froh, wenn sich „Hotwire“ diesen Song einfach verkniffen hätten. Vollkommen unnötig und abgegriffen. „Escaping“ rockt noch mal geradeaus. Mit „Everytime You Want It“ schließt dann das Album. Für mich das beste Lied auf der Platte, besonders heraus zu heben ist der sehr schöne und warme Gitarrensound.

Im Ergebnis handelt es sich hierbei um ein Melodic Rock Album mit einer sauberen Produktion. Die Musik lehnt sich in weiten Teilen an den Hard Rock der 80er an (Bonfire lassen grüßen). Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob das wirklich reichen wird, um aus der Supportrolle heraus zu schlüpfen. Da habe ich meine Bedenken. Dafür bieten „Hotwire“ viel zu wenig Abwechselung und vor allen Dingen keine eigenen Ideen. Wer allerdings ein einfach gehaltenes Hard Rock-Album möchte, welches mit einem guten Sound aus den Boxen hämmert, der sollte diese deutsche Formation anhören und unterstützen.


Line Up:

Vocals: Andy Urbeck
Guitars: Alex Espinosa
Bass: Winnie Neumann
Drums: Tom Glas


Tracks: 1:Waterfalls (4:43) 2:Devil In Disguise (3:43) 3:Hot Love (4:14) 4:Wonderland (4:07) 5:Ride The Night Away (4:26) 6:Feelings (3:46) 7:Skytrain (4:07) 8:I Know (3:11) 9:Here I Am (4:18) 10:Escaping (4:50) 11:Everytime You Want It (4:19)


http://www.hotwire-rock.de/





Gruß Jogi

Wenn nicht hier, dann in
Jogi`s Guitarforum

Nehmt Euch Zeit für gute Musik!
http://www.rocktimes.de/
Petra
Let`s rock

Beiträge: 2

10.07.2006 17:32
RE: Hotwire - Devil In Disguise antworten

Wertung: 9,5 von 10

Review:
Nach einer Produktionszeit, die schon DEF LEPPARDsche Ausmaße zu erreichen schien, meldet sich der Ingolstädter Vierer nun endlich nach fünf Jahren zurück. – Und zwar auf äußert eindrucksvolle Weise! Während auf dem wahrlich nicht schlechten Vorgänger "In The Middle Of Nowhere" noch der songwriterische Einfluss von ex-Frontmann Werner Stadi allzu präsent war und somit stellenweise das Material – trotz starker Gesangsleistung – wie ein zweiter Mantel auf Neu-Sänger Andy Urbeck wirkte, erweisen sich die Songs auf "Devil In Disguise" wie aus einem Guss. Angefangen vom unglaublich wuchtigen Opener "Waterfalls" und vom Titeltrack, der mit einem köstlichen Refrain aufwartet, über den schneidigen Rocker "Ride The Night Away" (im Original von SOUTHSIDE JOHNNY) und die besinnliche Acoustic-Ballade "Feelings", mit der man Anfang der 90er sicherlich einen Hit gelandet hätte, bis hin zur treibenden Rocknummer "Skytrain" und "Everytime You Want It", das einen Hauch von Country-Flair verbreitet, geht jeder Song sofort ins Ohr. Ein weiteres Highlight ist die Cover-Version des T. REX-Klassikers "Hot Love", der in Manier einer Stadion-Hymne a la DEF LEPPARD lässig dahergroovt. Gekrönt wird das rundum gelungene Album durch die druckvolle Produktion von Chris Lausmann (ex-BONFIRE). Kurzum: "Devil In Disguise" ist das bis dato überzeugendste und beste HOTWIRE-Album, mit dem Sänger Andy Urbeck, Gitarrist Alex Espinosa, Bassist Winnie Neumann und Schlagzeuger Tom Glas nun endgültig an die Spitze der deutschen Hardrock-Szene vorstoßen dürften. – Verdient hat es sich der Vierer allemal!

Sonny

Quelle: http://www.sonny1968.de


Petra
Let`s rock

Beiträge: 2

21.07.2006 10:08
RE: Hotwire - Devil In Disguise antworten

Eric von http://www.squealer.net:


(16.07.2006) - Jaja, über „Devil In Disguise“ werden sie wieder herfallen, die Vertreter der anspruchsvollen Hartwurst-Kost, wie die Geier über das Aas. Vom … öhm … anregenden Cover bis zum relaxt rockenden Inhalt erfüllt die Scheibe wirklich alle Klischees, die dem Poser-Rock gemeinhin so nachgesagt werden.


Und wenn dann der Promo-Flyer als den Kracher auf dem Album ausgerechnet ne Cover-Version ausmacht, namentlich die x-Version des T-Rex-Gassenhauers „Hot Love“, so lässt das nichts wirklich Gutes ahnen. So, und jetzt reden wir mal Klartext: „Devil In Disguise“ gefällt mir, auch wenn ihr Götter des Anspruches Blitze der Entrüstung auf mich feuern werdet. Warum? Weil die Ingolstädter nicht nur städtetechnisch Brüder im Geister von Bonfire sind – ganz davon abgesehen, dass Claus Lessmann an den Reglern gedreht und eine prächtige Produktion hingezaubert hat. Weil auf „Devil In Disguise“ simpler, aber gut gelaunter und extrem eingängiger Rock vorherrscht. Weil Nummern wie der Titelsong oder „Ride The Night Away“ beim ersten Durchlauf zünden und man den Refrain auch nachts vor dem Einpennen nicht aus der Rübe kriegt. Weil mit „Skytrain“ und „Escaping“ zwei richtig mitreißende Shitkicker den Weg auf den Silberling gefunden haben. Weil sich der Balladenanteil mit zwei Nummern im gerade noch erträglichen Rahmen hält. Weil Frontmann Andy Urbeck über ein angenehmes Organ verfügt, ob dessen der geneigte Hörer jetzt nicht unbedingt vor Begeisterung auf die Knie fällt, aber die den smarten Rockern von Hotwire einfach den finalen Schliff verpasst.

Viele Gründe also, die Ingolstädter und ihren neuesten Output (auf den wir immerhin 5 Jahre warten mussten) mal anzutesten. Na klar, Innovation suchen wir auf „Devil In Disguise“ vergeblich, das hat wohl auch niemand ernsthaft erwartet. Das Cover setzt plump auf sexistische Reize und ist grundsätzlich abzulehnen (ich muss das jetzt schreiben, eigentlich isses geil, hehe) und irgendwie hat man alles schon mal gehört. Aber hey, was soll’s? Ich persönlich hör’s gerne nochmal, und für die Urlaubsfahrt in den Süden ist mir bis dato kein besserer Longplayer untergekommen. Rockt, geht in’s Ohr und macht gute Laune, und wer die Schnauze voll hat von „den Break hör ich mir solange an, bis ich ihn verstehe, auch wenn es Tage dauern sollte“-Mucke und einfach mal entspannt mitgröhlen will, sollte mal antesten.


 Sprung  
Online seit 27.07.05

Diskutiert mit uns in diesem Forum über Progressive Rock, Progressive Metal, Artrock, Krautrock, Stoner- und Psychedelic-Rock, Rockmusik aus den 70er und 80er, Hard Rock und Metal sowie über Southern Rock und Blues in gemütlicher und netter Atmosphäre.

Dieses kostenlose Musikforum hat ausschließlich privaten Charakter und keinerlei kommerzielle Absichten.
Der Inhalt dieser Website ist urheberrechtlich geschützt.

Es wird darauf hingewiesen, dass es ausdrücklich nicht gestattet ist, copyright geschütztes Material, Bilder, Texte, Musik usw. in diesem Forum zu posten und/oder zu verbreiten. Beiträge, welche dagegen verstossen, werden sofort gelöscht.

Sollte jemand der Annahme sein und glaubhaft machen können, dass irgendwelche Beiträge gegen die guten Sitten, Gesetze oder Copyright verstossen, bitte eine Email an michelle@home-of-rock.de. Dieser Beitrag wird dann umgehend gelöscht.

Inhalt des Onlineangebotes

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Verweise und Links

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten ("Hyperlinks" oder auch "Links" genannt), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt daher ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Der Autor hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der gelinkten/verknüpften Seiten. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten / verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Urheber- und Kennzeichenrecht

Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluß zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.






Mitglied im German Rock e.V.



Unsere Partnerforen:



Unsere Moderatoren/Administratoren arbeiten redaktionell mit folgenden Online-Radio-Magazinen zusammen:

Bilder Upload

Das Einstellen von Auszügen oder ganzen Artikeln/Bildergalerien der genannten Magazine erfolgt
mit ausdrücklicher Genehmigung der jeweiligen Betreiber/Redaktionen!!!



Linkpartner:



Xobor Forum Software © Xobor