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bluesmaniac
Great Champ

Beiträge: 952


26.12.2005 19:21
14. Grosch Blues Festival in Schöppingen, 2.7.2005 antworten

14. GROLSCH BLUES FESTIVAL AM 2.7.2005 IN SCHÖPPINGEN

Es war für mich persönlich schon ein Highlight dieses Bluesfestival auch backstage erleben zu dürfen. Was sich da so alles „hinter“ der Bühne abspielt ist schon beeindruckend. Es wird mir in bleibender Erinnerung bleiben.

Bevor Coen Wolters die Bühne enterte eröffnete die Blue George Band das diesjährige Festival. Eine fünfköpfige Band mit dem italienischen Bandleader Blue George an der Gitarre, der Kölner Sängerin Ela Panteleit, dem aus Nottingham stammenden Noel Stevens, am Bass der Münsteraner Sascha Oeing und an den Drums der Niederländer Bert Smaak.
Geboten wurde ein sehr jazz getränkter Blues mit durchaus auch souligen Einflüssen. Es gab einen Mix aus Songs, die instrumental beziehungsweise gesungen vorgetragen wurden.

Nach ca. 1 ½ Stunden erhielt die technisch versierte Blue George Band anerkennenden Applaus und nach einer kurzen Umbaupause war es Zeit für die Coen Wolters Band aus den Niederlanden.
Es war das erste Konzert der Coen Wolters Band mit dem neuen Bassisten Bert Oostveen und außerdem saß Marco Kleinnibbellink an seinem nagelneuen Schlagzeug.
Der Gig wurde mit einem fetzigen Instrumentalsong eröffnet. Das Festivalpublikum, das die Blue George Band noch mit einem gehörigen Abstand zur Bühne zur Kenntnis nahm, rückte bis zum Drängelgitter nach vorne und ich bekam dort gehörig viel Gesellschaft.
Nachdem ich Coen Wolters Ende April im kleinen aber feinen „Red Rooster“ in Duisburg schon einmal gesehen hatte, spielte die Coen Wolters Band einen erfrischend neuen Set mit mir bereits bekannten Songs von der ersten CD „Broken Glass“, Songs, die mir bisher unbekannt waren, sich nahtlos in den Set einfügten und die Songklassiker „Spanish Castle Magic“ von Jimi Hendrix, „Oh Well“, geschrieben von Peter Green zu Fleetwood Mac Zeiten und Don Nixs „Going Down“.

Die Festivalbühne bot Coen Wolters genügend Platz, der im „Red Rooster“ fehlte, um seinen rockgetränkten Blues auch mit der entsprechenden Show zu würzen. Da hatte ich schon einige Male so meine Schwierigkeiten meine Fotos zu machen, denn Coen ist nicht nur ein Flinkefinger auf den Saiten, sondern auch viel auf einer entsprechend großen Bühne wie in Schöppingen unterwegs.
Während des zweiten Songs war das Publikum auf seiner Seite und nicht wenige Zuschauer schwangen auch das Tanzbein zu seinem Blues.
In vielen seiner Songs finden sich herrlich Breaks, nach heftigen Songpassagen wird die Band von einer Sekunde zur anderen ganz leise und ganz langsam baut sich der Song wieder auf, unterstützt durch den Schlagzeuger und Bassisten und dazu gibt es Coen Wolters entsprechenden „sportlichen“ Einlagen; hüpfend von einer Bühnenseite zur anderen. Der neue Bassist, Bert Oostveen spielte einen souveränen Bass, so als gehöre er schon seit Ewigkeiten zum Trio.
Coen Wolters erwieß sich auch heute wieder als ein wahrer Meister des Wah Wah-Pedals, das er zur Freude aller ausgiebig benutzte.

Im Song „Going Down“ überließ Coen Wolters die Bühne und Marco Kleinnibbelink bzw. Bert Oostveen konnten im Song „Going Down“ durch prächtig Solos glänzen.

Coens Hemd war durchnässt als ihm von einem Bühnenmitarbeiter signalisiert wurde, dass wohl die Zeit für seinen Gig um sei. Überraschung auch beim Publikum. Leider halfen auch die zahllosen Zugabe-Rufe nichts. Die Zeit war wie im Flug vergangen.
Für Coen folgte dann noch das Signieren der CD`s und die Bühne wurde für Roger Chapman & The Shortlist vorbereitet.

Ihn habe ich vor 13 Jahren zum letzten Mal gesehen. Bei Chapman scheint die Zeit die Zeit stehen geblieben zu sein. Der ist ja keinen Deut älter geworden. Ein eingespieltes Team präsentierte bewährte Songkost, die immer noch frisch klingt. Mit Songs wie „X-Town“, Prisoner“, Mango Crazy“ und anderen Chapman-Hits boten er und die Shortlist eine bewährte Show.
In Ende der 1 ½ Stunden gab es „Shadow On The Wall“ als im Reggae-Gewand.

Coen Wolters und Roger Chapman waren die Highlights des Festivals und zwar in der Reihenfolge. Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern von einem anwesenden WDR-Moderator. Dem kann ich nur zustimmen.

Im Anschluss bereitet die Band von Mighty Sam McClain ihm einen beeindruckenden Auftritt für seinen stark soulorientierten Blues. Man merkte in jedem seiner Songtexte, dass Mighty Sam ein zu tiefst gläubiger Mensch ist. Die 7-köpfige Band war perfekt eingespielt, alles war durcharrangiert und das war dann wohl auch ein Wermutstropfen, denn nichts wirkte spontan.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass eine zeitraubende und arbeitsintensive Woche seinen Tribut forderte. Eine unüberwindliche Müdigkeit überkam mich, was zur Folge hatte, dass der Mick Pini Gig ohne mich stattfand.


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