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Jamina
Administrator

Beiträge: 6.739


11.08.2006 18:56
Pain Of Salvation - BE Live DVD/CD antworten
Pain Of Salvation - BE Live DVD/CD

Progmetal mit klassischer Orchesterbegleitung


VÖ: 2005
Label: InsideOut Music/SPV
9/10

Tracklist: Live-DVD
1.Animae partus
2.Deus nova
3.Imago
4.Pluvius aestivus
5.Lilium cruentus
6.Nauticus
7.Dea pecuniae
8.Vocari dei
9.Diffidentia
10.Nihil morari
11.Latertius valette
12.Omni
13.Iter impius
14.Matius/Nauticus II
15.Animae partus II

Gesamtspielzeit: 69 Min.

Weiteres Bounsmaterial und Hidden Tracks:
Photogalerien, Audiokommentare, Nine Days (Foto-Kurzfilm mit weiteren "Nachrichten an Gott"), Outtakes etc.


Tracklsit Live-CD:
1.Animae partus
2.Deus nova
3.Imago
4.Pluvius aestivus
5.Lilium cruentus
6.Nauticus
7.Dea pecuniae
8.Vocari dei
9.Diffidentia
10.Nihil Morari
11.Latertius valette
12.Omni
13.Iter impius
14.Matius/Nauticus II
15.Animae partus II

Gesamtspielzeit: 69:39 Min.

Line Up:
Daniel Gildenlöw - Gesang, Elektrische und Akustische Gitarren, Mandoline, Percussion
Johan Hallgren - Elektrische und Akustische Gitarren, Gesang, Percussion
Fredrik Hermansson - Grand Piano, Harpsichord, Percussion
Kristoffer Gildenlöw - Bässe, Double Bass, Gesang, Percussion
Johan Langell - Schlagzeug, Percussion


Gastmusiker:
Mihai Cucu - Erste Geige
Camilla Arvidsoson - Zweite Geige
Kristina Ekman- Viola
Magnus Lanning - Cello
Asa Karlberg - Flöte und Recorder
Nils-Ake Pettersson - Clarinette
Dries Van den Poel - Bass-Clarinette
Sven Olof Juvas - Tuba
Cecilia Ringkvist - Dea Pecuniae Gesang (Backtrack)
Mats Stenlund - Kirchenorgel (Backtrack)


„I can not remember not being.“ Daniel Gildenlöw macht es seinen Fans wirklich nicht leicht. Mit dem Konzept von „BE“ hat er die Gemüter ganz schön erhitzt und ziemlich polarisiert. Die einen lieben es heiß und innig, die anderen können wenig bis gar nichts damit anfangen. Dazwischen scheint es nicht viel zu geben.

Zugegeben, es ist teilweise schwierig, diesem Genie und seinen komplexen Gedankengängen zu folgen. In „BE“ ist beinahe zuviel hineingepackt, als dass es möglich wäre alles aufzunehmen, geschweige denn zu verstehen. Die Schüler von Eskilstuna sind von ihren eingeborenen Heroen durch die Jesus-Christ-Superstar-Aufführungen und den Live-Aufnahmen zu „12:5“ bereits einiges gewöhnt. Doch mit der Theater-Vorstellung von „BE“ dürften auch einige aus ihren Reihen etwas überfordert gewesen sein. Das Ganze ist ein futuristisches Spektakel vor einer äußerst spartanischen Kulisse. Eine schwarze, eigens für diese ehemalige Lagerhalle gebaute Bühne, auf verschiedene kleine Ebenen verteilt, im Vordergrund ein, auf den ersten Blick schier nicht erkennbares, kleines Wasserbassin – das ist alles.

Band und Orchester sind ohne erkennbares Muster auf ungewöhnliche Art und Weise durcheinandergewürfelt. Im Hintergrund schwebt eine Leinwand für die Filmeinspielungen, die ehrlich gesagt zwar interessant sind, aber letztendlich auch nicht immer Aufschluss geben, worauf Daniel Gildenlöw genau abzielt. Das Hauptaugenmerk der Show ist neben der Musik auf Effekterzeilung mittels Schlaglichttechnik gerichtet, die von allen beteiligten Musikern einigen Mut zur Hässlichkeit erfordert. So werden aus den Gesichtern der Orchestermitglieder teilweise totenblasse oder mit vielen (im realen Leben keineswegs vorhandenen) Falten überzogene Zerrbilder. Und sogar der außergewöhnlich schöne Daniel Gildenlöw mutiert bei dieser Beleuchtung zu Louis und Lestat, den „armen Untoten“ Hauptdarstellern aus „Interview mit einem Vampir“.

Die Kombination aus Musik, schwierigen Texten, ständig wechselnden Lichteffekten und permanenten Videoeinspielungen machen die Show zu einem schwer verdaulichen Spektakel, fordern vom Zuschauer enorme Konzentration und geben nur in ganz wenigen Momenten ein wenig Spielraum zum Entspannen und Zurücklehnen. Wer bereits mit der Studio-CD seine Probleme hatte wird wohl auch die filmische Umsetzung nicht unbedingt lieben. Dennoch sollte sich ruhig jeder mal die Mühe machen und einen Blick riskieren. Selbst wenn man mit der Handlung bzw. deren Inhalt nicht viel am Hut hat, sind allein die markanten Szenen und die gewagte Beleuchtung eine Schau und großes Kino, wenn auch hin und wieder etwas verstörend und für ausgeprägte Ästheten etwas unschön anzusehen.

Zusätzlich ist auf der DVD eine enorme Fülle von Bonusmaterial enthalten, mit der man ohne weiteres etliche schlaflose Nächte füllen kann. Ein Part, der auf jeden Fall Aufschlussreiches und Amüsantes zutage fördert, sind die „Commentary Tracks“, gesprochen von Daniel Gildenlöw und Frederik Hermansson, die sich mit einem Augenzwinkern über Leute amüsieren, die sich diese Tracks tatsächlich ansehen. Betrachten die beiden diese doch als „nerdy“, behaupten jedoch gleichzeitig sie selbst würden sich derartige Tracks „niemals“ ansehen. Mehrere Slide-Shows mit fantastischen Momentaufnahmen, ein Kurzfilm und weitere Nachrichten vom Anrufbeantworter (braucht die wirklich jemand?) vertreiben ebenfalls viel Zeit.

Humorvoll (dunkelgrau bis schwarz...), jedoch mehr etwas für die Freaks unter den Fans sind die „Religious Fanatics Tracks“, eine wahre Sisyphusaufgabe. „Sit down with pen, paper and paranoia…..to find the hidden words“ fordert Daniel G. 1 Stunde und 13 Minuten diesen Wirrwarr an abgehackten oder gar rückwärtsgesprochenen Worten? Gerne, in ein paar Jahren, falls dann Zeit dazu ist.

Ein umfangreiches Booklet gibt noch umfangreichere Informationen als bereits bei der originalen Studio-CD und als zusätzliches Zuckerl gibt es zudem noch eine Live-Audio-CD. Dieses schicke Digipack bietet wirklich eine ganze Menge.


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Pain of Salvation
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LG, Jamina

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