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The Wolf Gang
Great Champ

Beiträge: 661


29.06.2006 14:53
Pete Brown (Pete, The Poet) antworten

Pete Brown (Pete, The Poet)

“Pete, The Poet”, ja , so heißt das Stück auf John McLaughlin’s “Extrapolation”, das auf Pete Brown, den am 25.12.1940 in Surrey geborenen Dichter und Musikproduzenten, hinweist.

Ursprünglich mit dem musikalischem Interesse mehr an Blues/Jazz/Folk interessiert, keimte das Interesse für Rockmusik parallel zum Entstehen der Beatbewegung der 60er Jahre.

Nicht als Musiker, sondern als Lyriker erlebte er diese Zeit. Diese Kunst führte ihn durch eine erste Zusammenarbeit Cream, deren maßgeblicher Textsschreiber er dann wurde, und mit Graham Bond in dessen damaliger „Organisation“ zur Musik.

Dort sang er gelegentlich er live einige Stücke mit, später spielte er auch noch Trompete und Perkussion.

Nach der Zusammenarbeit mit Bond gründete er die erste Band, die „Battered Ornaments“.

Vertraglich verdingte er sich bei dem noch jungen Harvest-Label.
Mit den Battered Ornaments kam es 1969 zur ersten und einzigen Veröffentlichung, „A Meal You Can Shake Hands With In The Dark“.
Seinen Schwerpunkt auf tiefsinnige und bissige Texte gegen Establishment und Politik vertiefte er hier noch einmal. Diese trug er mit rauer und nicht gerade sehr angenehmer Stimme vor.

Musikalisch war das Werk eher im jazz-rockig-pschydelisch-experimentellem Umfeld angesiedelt. Als Gäste wirkten hier dann auch, passenderweise, Graham Bond und Dick Heckstall-Smith mit. Chris Spedding bediente damals die schon recht expressive Gitarre.

Unter seltsamen Umständen, noch knapp vor dem geplanten Auftritt im Hyde Park ,1969, vor den Rolling Stones, warf die Band ihn hinaus und veröffentlichte noch eine weitere LP ohne Brown.(Mantle Piece)

Brown formierte daraufhin seine nächste Band, „Piblokto!“.

Deren Erstling, „Things May Come And Things May Go But The Art School Dance Goes On Forever“, erschien 1970. Hier spielten neben Brown nun auf : Roger Bunn am Bass, der fantastische Jim Mullen an der Gitarre, Dave Thompson, keyboards und Rob Tait am Schlagzeug.

Dieses Album war im Verhältnis zu „A Meal..“ ein wesentlich zugänglicheres, mit verstärkten Rockelementen, auch aus dem Prog-Umfeld. Hier ist auch das wunderschöne Stück „Golden Country Kingdom“, damals auch auf einem HARVEST-Sampler vertreten, enthalten.

Die nächste LP, „Thousands on a raft“(siehe auch hier: http://www.jogi-progforum.de/t734f14-PET...-on-a-raft.html


) brachte einen kleinen Besetzungswechsel, indem Roger Bunn durch Steve Glover am Bass ersetzt wurde.(ebenfalls 1970)
Das musikalische Spektrum hatte sich noch etwas erweitert, die Musik wurde noch professioneller.

Nach dem Ende von Piblokto! brachte Brown dann zusammen mit Graham Bond die Platte „Two Heads Are Better Than One“ heraus, im Jahre 1972.

2 weitere Jahre sollte es dauern, bis Brown 1973 auf DERAM „The ‚Not Forgotten’ Association“ veröffentlichte. Hauptsächlich wahrhaft inbrünstig und bildgewaltig vorgetragene Texte, die durch jazzige Musik- Passagen verbunden wurden.

Die danach entstandene Band „Back To The Front“ ist bis zur Auflösung 1977 nicht auf Platte veröffentlicht worden und bis 1983 zog Brown sich aus der Musikszene zurück, um dann mit dem Album „Party in the rain“ wieder aufzutauchen. Hier hatte er sich mit Ian Lynn zusammengeschlossen.

Anschließend kam es zu einer längerwährenden Zusammenarbeit mit einem Keyboarder aus alten Tagen, Phil Ryan. Dieses führte zu den Platten „Ardours of the lost rake“(1991) und „Coals to Jerusalem“.

Leicht vertrackte Popmusik mit Jazzelementen bahnte sich hier ihren Weg durch typisch „Brown’sche Texte“ voll skurrilen Humors.

Im Jahre 2004 kam dann noch überraschend eine Live-CD (mit den Interocetors)auf den Markt, „Live“.Hier finden sich dann auch viele alte Stücke wieder, wie „Thousands on a raft“, von Cream „White room“ und von Jack Bruce „Theme for an imaginary western“.

In diesem Jahr erschien auf EMI-HARVEST eine Rückschau der Harvest-Jahre, betitelt „Living Life Backwards“.

Andere Zusammenstellungen:

My Last Band (1977)
Before Singing Lessons (1969-1977)

Dann gibt es noch eine mir völlig unbekannte Veröffentlichung aus 1996, “The Land that Cream forgot”, offenbar auch mit Phil Ryan eingespielt.

So hat Brown nicht nur textlich, sondern auch musikalisch bisher einige wichtige Spuren hinterlassen .

Wolfgang


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