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Dieses Thema hat 123 Antworten
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 Night Of The Prog-Festival! Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
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MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


22.07.2019 15:39
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Hallo,
ein für mich sehr gelungenes NOTP 2019 ist nun zu Ende. Ich freue mich schon auf ein paar Berichte von euch.
Ich werde auf jedem Fall etwas zu den Gruppen schreiben. (So gut ich es kann )

Gruß
Ralf


Meine nächsten Konzertbesuche:
28.08.2019 - Bröselmaschine - Mülheimer Freilichtbühne, Mülheim an der Ruhr
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Häns
Let`s rock

Beiträge: 42

22.07.2019 18:09
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Für mich überraschend waren die drei Hauptakts an den Abenden, Tangerine Dream, Nick Mason mit Band und Steve Hillage mit Gong. So toll hatte ich mir das bei den Alt-Bands nicht vorgestellt. Überhaupt nicht angestaubt, perfekt gemacht, super gailer Sound, man hat gespürt, dass die Leute gerne Musik machen.
Auf Anathema hatte ich mich sehr gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Die haben prima unterhalten, klasse. Lazuli trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber der Leadsänger hat wohl die Herzen der Menge erobert mit seinem Deutschbuch.
Overhead von ich klasse, mit Ihrem Schlusslied von King Crimson: 20st Centory Schizoid Man, da bebte die Menge. Top.
All Traps on Earth, sehr Zappaesk. Die Skandinavier haben extremes Potential, wollen uns aber nicht so recht teilhaben lassen. Die Kompositionen erschließen sich in der kurzen Zeit nicht jedem.
Am letzten Tag fand ich OAK unerträglich laut, nicht mein Fall. RanestRane haben so etwas von Kaufhausmusik an sich.
Den Sänger von IQ fand ich nicht so toll, leider war die Musik komplett auf ihn abgestellt.
Das ist mir jetzt mal so spontan eingefallen, deshalb auch ein wenig durcheinander.
Das Wetter war wie im vergangenen Jahr auch, trocken und sehr heiß. Die Preise allerdings auch. Wasser vier Euro, Weinschorle 5,50 Euro. Ich finde die Fressbuden haben auch etwas nachgelassen in der Qualität und Auswahl.
Die Securety war sehr pingelig, wenn man mit Getränk vom Festivalgelände ist, konnte man nur mit leerem Bescher wieder rein. Sehr kleinlich. Ich hab`s zweimal beobachtet.
Das war´s mal vorerst.
Häns

MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


22.07.2019 20:22
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Freitag

14:15 Dilemma (UK,NL)
Der erste Akt!
Ja, und hat mir gut gefallen. Gerade und ohne große Schwierigkeiten.

15:45 Special Providence (HUN)
Beim letzten Mal in 2015 waren sie für mich noch die Überflieger, diesmal bestimmt nicht weniger gut aber ich war wohl nicht in der Stimmung für diese doch recht schwere Musik.

17:35 Chandelier (D)
Hat mir dann doch gut gefallen. Der Sänger konnte bei mir reichlich Punkte sammeln. Toni Moff Mollo hatte einen kurzen Auftritt. Das Ganze war in der Art späte Marillon mit Fish. Mir gefällt so etwas!

19:30 IQ (UK)
Sorry, die Musik wie immer der Hammer. Stücke von Road of Bones gefielen mir ganz besonders. Peter Nicholls war aber total daneben. Hat mir stimmlich gar nicht zugesagt. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben.

22:00 Tangerine Dream (D)
Ich mag Klaus Schulze und Musik der Berliner Schule. Tangerine Dream, ohne jemanden der original Besetzung, waren aber etwas ganz besonderes für mich. Habe es genossen und für mich ein ganz starker Headliner!

Samstag

12:30 F.O.R.S. (CH)
Der Samstag begann mit F.O.R.S. aus der Schweiz. Ihren Musikstil bezeichnen sie mit Instrumental Sphere Rock. Ist mir aber recht Schnuppe den Felix Waldispühl an den Drums und Doro Wetter an den Tasten gefielen mir ganz besonders mit ihrer schönen Musik.

13:30 Overhead (FIN)

War leider nicht mein Ding. Besonders der Sänger war der Punkt für mich das ich schon sehr früh eine Pause eingelegt habe.

15:00 Tim Bowness (UK)
Ups! Ich habe keine Depressionen davongetragen. Tim Bowness könnte diese aber mit seiner Ausdrucksweise und seinem Gesang erzeugen. Egal, ich mag diese Art von Musik. Ging runter wie Öl und etwas ganz anderes wie alle anderen.

16:30 t (D)
t-Thomas Thielen macht mir schon lange Spaß. Ganz besonders zu Hause mit dem Kopfhörer. Live doch recht schwer aber immer noch klasse.

18:10 Karcius (CAN)
Diese Gruppe aus Montreal, Canada war mir nicht bekannt. Waren aber so gut das ich es von vorne bis hinten genossen habe. Eine kleine Überraschung!

20:00 Lazuli (FRA)
Zum vierten Mal dabei und ich habe sie schon das dritte Mal live auf dem Felsen gesehen.
Für mich eine Gruppe die einfach nur so vor Spielfreude überschäumt! Ich muss sagen das mir keine andere Gruppe an diesem Wochenende mehr Spaß gemacht hat als diese Jungs aus Frankreich. Die sind einfach nur eine klasse für sich und ich muss zugeben das ich nicht ein Album von ihnen besitze.

22:30 Nick Mason’s Saucerful of Secrets (UK)
Schöner Headliner, absoluter Profi. Musiker über jeden Zweifel erhaben. Leider nicht so ganz meine Pink Floyd Zeit. Habe aber „Set the Controls for the Heart of the Sun“ und „One of These Days“ genossen. Ja, den Rest auch.

Sonntag

12:15 The Windmill (NOR)
Biergarten Zeit schon am Anfang. Nö, da streike ich!

13:30 OAK (NOR)
Musik die ich mag, aber die Jungs waren mit diesen großen Konzert doch ein wenig überfordert. Zu Hause richtig gut, Live müssen sie noch ein wenig üben.

15:30 RanestRane (IT)
Geht so, mehr gibt es dazu nicht zu sagen von mir.

17:30 All Traps on Earth (SWE)
Biergarten hat gerufen und ich bin diesen Ruf auch gefolgt.

19:30 Anathema (UK)
Höre sie gerne von Alternative 4 bis Weather Systems und es gab einiges aus der Zeit. Die Spielfreude war an diesen Abend nicht zu überhören. Hätten es verdient am Sonntag als Headliner aufzutreten. Ist aber nur meine Bescheidene Meinung.

21:30 Steve Hillage Band (UK)
Nach 30 min hatte ich dann genug gehört und mit dem Blick auf den Rhein ein wenig Wein und Anathema aus dem Lautsprecher am Womo ging der Abend zu Ende.

Fazit:
Ein schönes NOTP 2019 ging wieder Mal sehr schnell vorbei. Zwei ganz tolle Headliner und zwei, die es unbedingt noch werden sollten. Der Samstag war richtig gut besucht. Ich glaube, dass es noch nie so voll war so lange ich schon komme. Das Salz in der Suppe wie immer die Unbekannten, die es auch diesmal wieder gab. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr mit vielen neuen und auch bekannten Gruppen und netten persönlichen Bekanntschaften im Umfeld des NOTP.

Bis 2020 zum 15.

Gruß
Ralf


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Häns
Let`s rock

Beiträge: 42

22.07.2019 21:28
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Toll Ralf, das hast du wirklich schön geschrieben. Danke.
Ich freue mich auch schon aufs nächste Jahr mit der ProgNight. Werde noch eine Zeit lang von dem Wochenende zehren.
Zwei CDs hab ich mir doch noch gekauft. Traumhaus (Das Geheimnis) und Anathema (The Optimist). Würde mir wünschen, wenn Traumhaus mit ihrem neuen Album 2020 dabei wären.
Häns

MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


22.07.2019 21:34
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Häns, auch dein Beitrag hat mir gefallen und Traumhaus mit "Das Geheimnis" ist etwas ganz besonderes.
Drummer Jimmy Keegan ist der Knaller auf dem Album.

Gruß
Ralf


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toni
The boss

Beiträge: 1.466


22.07.2019 23:53
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Für meine Frau und mich gab es nur eine Band die alles , aber auch wirklich alles Überstrahlte und den Felsen zum beben brachte !
Der tosende Applaus des Publikums bezeugte es zusätzlich , obwohl darauf gebe ich nichts , denn uns muss es ja gefallen !
"Hallo , meine Freunde " , so fing es an und ihr die nicht dabei gewesen seit , habt da was ganz einmaliges verpasst !
Es war einfach nur magisch und es war der absolute Höhepunkt für uns /mich auf dem Felsen.
Ich habe sie hier schon so oft schon in den Himmel gehoben ,dass ihr es wisst wer ich meine !

Grüsschen

https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t...d58&oe=5DE517A9

hero
Great Champ

Beiträge: 534

23.07.2019 01:21
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Schön, dass zumindest um das NOTP herum etwas mehr an Aktivitäten sich einstellt auf dieser Seite. Toll dieses Jahr empfand ich die Stimmung auf dem Gelände. Dieses Jahr waren die Menschen, denen ich begegnet bin, besonders locker und freundlich. (Ich vergesse jetzt mal die Konzertschwätzer, die unvermeidlich zu sein scheinen - ich mag sie nicht!).
Auch ich habe mir eine kleine Reflektion zusammengestellt:
Freitag - DILEMMA: die heißen nicht nur so, sie leben's auch, zumindest auf der Bühne. Sie wissen - noch - nicht, ob sie jetzt Hardrock oder Prog spielen wollen. Mir war das zu unentschieden. Aber vlt. sind sie genau dort - auf der Suche.
- SPECIAL PROVIDENCE: Für mich das Highlight des ganzen Tages. Sie spielten alle Gruppen des Freitags (mindestens!) an die Wand. Danach konnte musikalisch nix besseres mehr kommen. Man hört, dass sie top ausgebildet und super kreativ sind. Absolute Topproggruppe in Europa!
- CHANDELLIER: Retro der schlechteren Art. Sorry liebe Fans, aber das war mir zu billig, was sie hier anboten. Und die Stimme des Sängers nervt. Nix für mich.
- IQ: das zweite Mal hier gehört/gesehen. Diese Art Mucke rauscht an mir vorbei ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Bitte die nächsten 5 Jahre nicht mehr einladen.
- TANGERINE DREAM: puuhh, schwerer Stoff im Vergleich zum bisher am Freitag gehörten. Elektronik ist dann doch ein anderer Planet. Zunächst faszinieren sie mit ihren Teppichen aus Klängen und Rhythmen. Aber irgendwann - bei mir so nach 50,60 Minuten - wird die Frage nach dem Sinn des Ganzen immer größer. Mein Nachbar beugte sich zu mir und sagte: "Seelenlose Mucke". Dem konnte ich nicht widersprechen.
Samstag:
- F.O.R.S.: sehr brav und bieder.Aber warten wir's mal ab, was sich unter dem Kokon verbirgt.
- OVERHEAD: konnten mich nicht durchgehend fesseln, sie brachten zu viel schon Gehörtes; aber sie hatten ihre Momente. Mal in's eine/andere Album horchen...?
- TIM BOWNESS: in meinen Notizen, die ich mir machte, schrub ich "Schlafmittel". Das will ich hier jetzt nicht vertiefen. In meinem direkten Umfeld waren die Reaktionen ähnlich lautend. Spannend geht anders. Für mich eine klare Fehlbesetzung auf dem NOTP. Der Prog ändert sich, kann man hier und da hören. Neee,Leute, so nicht! Das ist kein Prog.
- t: Puuuh, das war schon starker Tobbak, den man uns da zumutete. Auch hier Spannung sehr klein geschrieben. Die Tempi verschleppt, die Singstimme im Jammertal; die 2,3 Ausbrüche konnten da nicht mehr viel retten. Das war hart.
- KARCIUS: Die Rettung des Tages, eine volle Überraschung. Die Kanadier konnten punkten mit ihrem Mix aus jazzrockigen Exkursen und symphprogähnlichen Songansatz. Sehr präsent und spielfreudig. Haben richtig Spaß gemacht; mehr davon!
- LAZULI: Haben mich im Laufe des Gigs überzeugt. Schöne Präsenz, sehr viel Optimismus - von dem der Prog noch mehr braucht! -
und große Spielfreude. Spaß pur!!!
- NICK MASON. Wenn man wie ich zu dieser Musik pubertieren durfte, dann war das eine Reise zurück in herrliche Tage (musikalisch gesehen!) Recht nahe am Original dran hörten sich die Stücke an wie dunnemals. Eine Gänsehaut nach der anderen (Seamus oder One of these days, Saucerful...)Nostalgie pur. Schön, dass der Nick dieses Erbe so bewahrt. Toller Abschluss eines dann doch schönen Tages.
Sonntag:
- WINDMILL: ich notierte - Flokis reloaded, will heißen, dass sie sich sehr stark kompositorisch und in der Ausführung an den frühen Alben der Flower Kings orientieren. Das machen sie gut und schön.
- OAK: Prog? Nein, kein Prog, sondern New Artrock vlt. Es dümpelt so vor sich hin, man muss sich konzentrieren, worauf ist nicht wirklich klar. Ermüdend.
- RanestRane. Wer? War da was? Ich hätte gerne mal Barock Project auf der Lore. Die machen sehr schönen italienischen Retroprog.
- ALL TRAPS ON EARTH: Das ist Prog!!! So wie er sein sollte nach der reinen Lehre. Man nimmt Motive, Melodieteile und formt sie mit dem in der Truppe herrschenden Geist und Fähigkeiten, Das machen die Traps. Und wie! Das ist nicht leicht zu konsumieren, soll es auch nicht. Und doch kann man Spaß beim Hören empfinden. Das habe ich reichlich getan. Ganz,ganz stark, diese Truppe. Mit SPECIAL PROVIDENCE die klaren Sieger des Festivals (knapp dahinter KARCIUS).
- ANATHEMA: jetzt mache ich mir endgültig keine neuen Freunde. Das ist kein Prog, sondern ArtPop. Diese Truppe gehört eher in den ZDF-Fernsehgarten als auf ein solches Festival. Zumindest nach dieser "Darbietung". Bitte die nächsten 5 Jahre keine Einladung mehr. Solche Bands als Progvertreter auftreten zu sehen, ist schon schwer verdaulich.
- STEVE HILLAGE: Jou, nett was der alte Knabe noch auf seiner Gitarre anstellt. Das war 'ne gute Retroshow, die jedoch deutlich machte, warum Pink Floyd in den Spät60ern und Frühsiebzigern die Nase vorne hatten. Sie hatten die zündenderen Ideen und waren chronologisch immer einen Schritt vor. Steve Hillage ist ein Rockgitarrist, der aweng mit dem Spaceinstrumenten rumspielt. Dennoch ein schönes Finale des Festivals.
Insgesamt ein schöner Ausflug vom Alltag, der die Spannweite des Musikfedes versuchte auszuloten und dabei das Risiko nicht scheute. So hörte man Wohlfeiles als auch gegen den Mainstream, den es auch im Prog leider gibt, Schwimmendes. Es bleibt die Spannung , was sich weiter entwickelt. Ich freu mich drauf.
Progon
Roland

toni
The boss

Beiträge: 1.466


23.07.2019 15:20
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Meine ganz persönliche eigene Meinung zum Festival .

Zuerst mal dem Veranstalter ein grosses Danke dafür !


Wie immer schön all die vielen lieben Musikfreunde zu treffen ,
leider habe ich auch viele Freunde vermisst .


Von der wunderschönen Landschaft habe ich schon genug geschwärmt ,
obwohl die Felsenplatte noch nicht so glücklich aussieht .

Zum Festival :

Dilemma : hat mich gut unterhalten , aber nicht mehr .

Special Providence : auf diese Jungs habe ich mich extrem gefreut , denn die hatten mich das letzte mal total aus den Socken geknallt . Aber dieses mal war die Abmischung und der Sound so was von schlecht oder war mein Platz der falsche , das ist für eine reine instrumental Band natürlich verherend.

Chandelier : es war sehr nett aber nichts überwältigendes.

Iq : am Anfang war der Sound unterirdisch schlecht , danach wurde es um einiges besser bis super , zum Glück. Peter Nicholls Stimme war immer wieder am kämpfen. Trotz anfänglicher Problemen ein tolles Konzert .
Aber wie kann man 2 sehr ähnliche Bands hintereinander spielen lassen !

Tangerine Dream : vorbei die guten Tage , letztes mal lebte der Traum noch , nach 30 min. hatte ich mehr als genug . Da kann ich auch gleich eine Dvd reinziehen , gibt mir fast mehr !

Samstag :

Fors : schöner Vortrag , aber etwas statisch und leblos , da zeigt es sich das die Band noch nicht lange gibt .

Overhead : hatten am Anfang sehr Mühe mit der Technik und dem Sound , danach war sie eine Wucht und haben mir sehr viel Spass bereitet ! Gerne mal wieder .

Tim Bowness : war bei mir Pause angesagt

t : interessant ihn mal live zu sehen , wäre wohl besser in einem kleinerem Lokal aufgehoben. Musikalisch war das Top ,aber die Stimme nervt mit der Zeit, da sie immer gleich tönt!

Karcius : war bei mir Pause angesagt , was sich als Fehler herausstellte !

Lazuli : wird für mich als Fanboy wohl auf dem Felsen nicht mehr zu überbieten sein !

Nick Mason : der einzige Headliner in diesem Jahr der mir gefallen hat !

Sonntag ist schnell geschrieben :

Windmill : habe ich ausgelassen.

Oak : sehr gut gespielt aber leider etwas Blutleer und ohne gross Gefühle zu vermitteln , dass war wohl die Angst vor grossem Publikum spielen zu dürfen . Aber eine Band von der wir in Zukunft noch viel gutes zu hören bekommen werden.

RanestRane und All Traps on Earth : habe ich bewusst ausgelassen .

Anathema : solide und gut wie immer , eine Bank , immer wieder gerne .

Steve Hillage Band : musikalisch wäre es ja noch gegangen , ABER der Gesang war einfach nur schrecklich und mit der 2 Stimme noch schlimmer . So habe ich nach 30 min. abgebrochen.

Fazit : wie immer ein super schönes Festival , das einfach 1 Tag zu lange geht !
Mann / Frau wird nicht jünger und die Hitze setzt einem auch noch sehr zu .

toni
The boss

Beiträge: 1.466


23.07.2019 15:47
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

So ein heisser Auftritt war das !

Häns
Let`s rock

Beiträge: 42

23.07.2019 17:14
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Hallo Toni,
das Bild gibt sehr viel von der Stimmung wieder, für die Lazuli verantwortlich sind. Bin kein Fan der Band, aber der Live-Auftritt war schon
genial. Ich fand es auch Bemerkenswert, wie sehr sich der Leadsänger auf uns eingelassen hat. Im Gegensatz zu Tangerine Dream - ich glaube
die haben kein einziges Wort von sich gegeben - war das sehr, sehr schön. Auch die Performance des Sängers, ... hat sich richtig toll zur
Musik bewegt. Für mich 1+. Würde die gerne wiedersehen.
Häns

MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


23.07.2019 18:48
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Tolles Bild Toni!
Es zeigt wie voll es am Samstag war.

Gruß
Ralf

Ps.: Hier mal ein Mitschnitt von Anathema der mir recht gut gefällt. Auch wenn der Sound ein wenig dünn ist.

https://www.youtube.com/watch?v=IRWjtz8H-eA


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MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


23.07.2019 21:00
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Und hier sehr schöne Bilder: https://photos.app.goo.gl/vqBs2xYHpgqWKpESA

Gruß
Ralf


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Häns
Let`s rock

Beiträge: 42

23.07.2019 21:31
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Hallo Ralf,
klasse Bilder. Da kommt nochmal richtig Festivalstimmung auf. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir St. Goarshausen bisher nicht angesehen habe. Das fällt mir jetzt erst bei den schönen Bildern auf, die du im Ort gemacht hast. Auch die Landschaftsaufnahmen und die Bilder der Skulpturen sind gelungen. Sehr schön das stimmungsvolle letzte Bild, ist ein schöner Abschluss der Fotoserie. Dankeschön!
Häns

MrFloyd
Great Champ

Beiträge: 862


23.07.2019 21:38
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Sorry, die Bilder sind nicht von mir. Die hat jemand gemacht der es besser kann als ich!

Gruß
Ralf


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Chris Flieder
Big Buffalo

Beiträge: 184


24.07.2019 18:42
RE: 14.Night of the Prog 2019 - Wünsche und Diskussion antworten

Wir hatten dieses Jahr unseren PPR-Stand mit Blick auf die Bühne. Hurra! Konnte also etwas mehr von den Bands mitbekommen als sonst. Nur die Headliner habe ich komplett vor der Bühne stehend gesehen. Zum ersten mal interessierten mich alle und ich blieb jeden Abend bis zum Ende.

Leider fand ich den Sound insgesamt wieder schlechter. Achtung, ich meine nicht die Abmischung, die war nach den üblichen Anpassungen zu Beginn der Konzerte okay, sondern den Klang im Allgemeinen. Hatte das Gefühl von den Bässen erschlagen zu werden, vielleicht ein paar Subwoofer zu viel. Vielleicht auch nur meine persönliche Wahrnehmung.

Weniger Bands dieses Jahr, es gab gefühlt längere Umbaupausen (gut!) und längere Sets (naja).

Dilemma: Netter Opener, mit schön zugänglicher Musik. Perfekter Slot.

Special Providence: habe ich wiederholt gesehen. Tolle Band mag ich sehr, fand aber trotzdem den Set zu lang. Irgendwann "überhört" man sich an Noten.

Chandelier: Ich kam erst spät zum Prog und bin noch immer bekennender Nicht-Progger. So habe ich völlig verpasst, dass sie mal so angesagt waren. Die Menge an T-Shirts hat mich erstaunt. Nostalgie-Veranstaltung gelungen. Darüber hinaus, etwas zu lang.

IQ: Spielen so häufig wie schon lange nicht mehr. Leider. Wirkten völlig überspielt und lustlos, schlechter Sound und angeschlagene Stimme waren nicht hilfreich.

Tangerine Dream: Einer von drei Headlinern, die zumindest während einer Phase ihrer Karriere tatsächlich "progressive" Musik gemacht hat. Kein Wunder, dass sie auf einem "Prog" Festival im Jahr 2019 einen schweren Stand hatten. Der Hauptset war okay, die halbbstündige Session am Ende fand ich sehr gelungen (Anm.: Die aktuelle Besetzung spielt zum Ende jedes Konzerts eine Improvisation, die bis zu 60 Minuten lang sein kann).

Zuschauerzahl war am Freitag erstaunlich gut. Samstags müssen ein paar Rekorde gefallen sein.

F.O.R.S. : Allemal besser als irgendwas vom Band, zum einstimmen am frühen Morgen.

Overhead: Übler klangtechnischer Start, aber kraftvolles Ende. Haben PPR verlassen, weil sie meinen, sich selbst besser vermarkten zu können. Resultat war, dass ab Samstag Abend niemand mehr ihr aktuelles Album fand. Gut für uns. Wir haben eine Menge vom Vorgänger "Of Sun and Moon" absetzen können. Die kamen gut an.

Tim Bowness: Mag ich auf Platte.

t: Mag ich auf Platte. Die beiden hintereinander auf einem Festival auftreten zu lassen muss gegen irgendein Protokoll der Genfer Konvention verstossen. Meine Güte!

Karcius: Tolle Entdeckung! Gute Musiker, schöne Songs, mal lang, mal ins Ohr gehend. Hat Spaß gemacht, selbst für mich Nicht-Progger.

Lazuli: Kann man nicht mehr zu sagen. Wer sie noch nie live gesehen hat: nachholen! Beste Liveband in der Szene zur Zeit, egal ob kleiner Klub oder großes Amphitheater.

Nick Mason's Saucerful of Secrets: Sah sie zum 2. mal und war wieder völlig hin und weg. Und mal wieder der Beweis dafür, dass man nicht zu voreilig über alte Säcke usw. stänkern sollte. Hatten die einen Spaß! Und wie Roger Waters sagte, nachdem er die Band in New York gesehen hat: "Wir waren damals nicht so gut!"

Sonntag gab es dann einen massiven Zuschauereinbruch. Extremes Wetter, extremes Programm und unbekannte Bands haben sicherlich dazu beigetragen und kann wohl niemanden überrascht haben.

The Windmill: Wieder ein angenehmer Opener. Gefielen mir besser als ich es von einer Retro-Prog Band erwartet hätte. War aber in der Minderheit (glaube ich).

Oak: Gefiel mir sehr, als ich sie mir zuhause anhörte. Live war das eindimensional, undifferenziert... oder aber nur viel zu lang. Waren mit der Situation offensichtlich überfordert. Jeder fängt mal an.

RanestRane: Tur mir leid, aber der größte Held braucht mal seinen Mittagsschlaf. Wäre gespannt gewesen, wie sie ohne Videoeinspielungen funktionieren, konnte aber einfach nicht mehr.

All Traps on Earth: Wie geil! (Entschuldige mich für den Ausdruck - aber das war nur geil!) Noch besser als die positive Überraschung, nicht nach Anglagard zu klingen, sondern viele progressive Elemente zu einem neuen Ganzen zusammenzuführen, waren die ganzen Bekannten, die nach und nach kopfschüttelnd sich nach oben flüchteten, weil sie den "Lärm" nicht mehr ertrugen. Gab interessante Diskussionen. Negativ war nur, dass die Vinyl-Version des Albums ausverkauft war, als ich es endlich zum Band-Merchandise schaffte.

Anathema: Ich habe sie schon viele, viele Jahre nicht mehr so fröhlich auf der Bühne gesehen. Meistens war es trotzdem gut, aber diesmal strahlte die Spielfreude sogar bis unter's Dach. Habe Lee noch nie so ausgelassen tanzen erlebt; und Vincent Scherze machen; und Daniel ins Publikum springen (fast).

Steve Hillage: Entgegen vieler Kommentare in verschiedenen Foren, war es im Theater immer noch gut gefüllt, als Steve Hillage dran war. Seine Fans in großer Zahl anwesend (darunter ich) und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. Dass die echten Progger nichts mit ihm anfanggen können - geschenkt. Das war der Gitarrist, wie wir ihn von unzähligen Liveaufnahmen aus den 70ern kennen, und den wir nicht erwartet hätten jemals auf der Bühne erleben zu können. Absolut kein Vergleich zu den halbgaren Konzerten im Vorprogramm von Gong 2009. Gesang war schwach? Na und? Dafür gehe ich Morgen zu Katie Melua. Abspacen war angesagt, und das ist gelungen.

Für mich war es ein gelungenes Festival. Allein schon wegen der Headliner. Allen anderen wünsche ich für die nächsten Jahre aus ganzem Herzen wieder irgendwas mit Genesis oder Marillion oder Hogarth oder Fish. Jetzt seid ihr wieder dran :-)

Betrüblich war einzig, dass mich Toni nie erkennt und Georg nicht kurz am Stand vorbeigekommen ist, um "Hallo" zu sagen.

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