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Janne
The boss

Beiträge: 1.547


28.12.2008 19:47
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

@Madhatter: Thx für deine Antwort betreffend Anathema und Opeth...

btw: noch kein Einziger hat das Album "The Dark Third" von Pure Reason Revolution genannt... Sollte man durchaus erwähnen


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Stay tuned, Jan

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Madhatter
Keep on rockin`

Beiträge: 61


28.12.2008 22:11
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von jerrycornelius

Trifft aber für Still Life auch schon zu. Meine ich.


Verstehe völlig, was du meinst! Die ist auch sehr gut! Und trotzdem hat die "Blackwater" für mich einen Mehrwert; wer weiß, am Ende liegt das an der Produktion von Steven Wilson...


The Madhatter

There is in fact more Earth than Sea!
Madhatter
Keep on rockin`

Beiträge: 61


28.12.2008 22:20
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von Janne
@Madhatter: Thx für deine Antwort betreffend Anathema und Opeth...
btw: noch kein Einziger hat das Album "The Dark Third" von Pure Reason Revolution genannt... Sollte man durchaus erwähnen


Tja, Pure Reason Revolution sind echt 'ne Erwartung wert, aber mehr (für mich) auch noch nicht, soll heißen: ich kreise da noch in der Warteschleife! Hat sogar einen konkreten Grund: Ich war in A'Burg, als die im Vorprogramm vor IQ aufgetreten sind, und an dem ganzen Abend wurde für meinen Geschmack nichts so Grottiges geboten wie die ersten 3 Songs von Pure Reason Revolution! Das war - wie gesagt, für meine Ohren - nur Dröhn-Overkill fast ohne Musik! Und dann hab ich Esel auch noch Marcus Wicker gefragt, wieso die Band solche Reste-Verwertung als Opener anbietet - Marcus klärte mich dann darüber auf, dass das Songs vom nächsten Album sind! Hätte ich auch selbst drauf kommen können - wenn ich nur nicht immer so naiv optimistisch wäre! Aber ich bleibe dran - bin sogar schon neugierig auf deren nächstes Album, selbst wenn es so wird wie befürchtet: Bei Musik auf Alben bin ich selten enttäuscht, selbst wenn ich enttäuscht bin, aber dadurch lerne ich hinzu. Auf Konzerten dagegen bin ich zickiger (vor allem, wenn meine Ohropax nicht gut sitzen)!


The Madhatter

There is in fact more Earth than Sea!
Jogi
Administrator

Beiträge: 5.582


28.12.2008 23:44
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Folks,

ich finde die angestoßene Diskussion wirklich klasse

Trotzdem habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass wir nun so langsam wieder eine Sammlung von Alben zusammen stellen, die der einzelne für sich als besonders gut empfindet. Aber ist es nicht, gemessen an der Ausgangsfrage, entscheidend, was denn nun für Kriterien auf den einzelnen Alben dazu beitragen, dass es evtl. mal ein Klassiker werden könnte?

Ich gestehe, dass für mich eine Scheibe schon eine ganze Weile, ja Jahre, überstehen muss und immer noch gehört werden sollte, um überhaupt in die Nähe eines sog. Klassikers zu gelangen. Es sollte für mich ein Album sein, über das man auch in ferner Zukunft noch sprechen wird. Aber warum?????

Die Antwort auf diese Frage ist für mich persönlich sehr entscheidend. Waren es bei den früheren GENESIS-Scheiben die Mellotrons, die so fabelhaft in Szene gesetzt wurden? Waren es die umfangreichen und abwechslungsreichen KING CRIMSON-Veröffentlichungen, die es uns für lange Zeit so schwer gemacht haben, alles voraus zu ahnen und haben diese Platten nicht gerade deswegen so einen besonderen Status bei uns erlangt? Waren es nicht diese, damals neuen und somit einzigartigen Keyboard/Synthie-Sounds von ELOY, die uns faszinierten, weil wir sie bis dato nur selten und/oder noch gar nicht gehört hatten? Was haben uns PINK FLOYD alles neues und fortschrittliches und somit progressives verabreicht?

Führt der Begriff "progressive" vielleicht in eine Sackgasse? Weil es evtl. nichts wirklich neues und fortschrittliches mehr gibt?

Der Markt und die Ideen mögen abgegrast sein. Aber meines Erachtens nicht zur Gänze. Ich empfinde es so, dass PORCUPINE TREE und gerade Steven Wilson vor geraumer Zeit einen für mich wirklich neuen und auch fortschrittlichen Sound entwickelt haben/hat. Und deswegen werfe ich auch "In Absentia" in den Ring als einen Anwärter auf einen zukünftigen Klassiker. Die Jungs von PT haben schon einiges Gutes auf den Markt gebracht, und doch finde ich, dass sie auf "In Absentia" eine Form an den Tag legen, wie sie es anschließend und bisher noch nicht wieder geschafft haben.

Die bereits genannten RIVERSIDE haben für mich auch das Zeug zu Klassikern. Ob sie ihn bereits veröffentlicht haben, weiß ich nicht. Aber die Duda-Jungs haben es für meine Begriffe erstmals seit langem geschafft, wirklich floydig und als Ergänzung sehr metallisch zu klingen. Ich finde, dass sie diese zwei Komponenten hervorragend miteinander verbunden haben. Viele haben dies bisher versucht und dabei auch anständige Alben veröffentlicht, aber so gut wie die Polen haben es für mich noch keine anderen geschafft.

Ungeachtet dessen ist alles Geschmackssache! Wichtig erscheinen mir die Hinweise darauf, warum und wieso ein Album in Rede steht, möglicherweise mal irgendwann ein Klassiker zu werden

Habe ich mich jetzt um Kopf und Kragen geredet, oder versteht jemand, was ich meine?




Gruß Jogi

Ein Tribute to Phil Lynott and his Band THIN LIZZY!
http://www.myspace.com/rosalielynotttribute

Hinter den Kulissen:
Jogi@myspace.com
Jogis Rockfabrik

mailotron
Rising sun

Beiträge: 370


29.12.2008 00:21
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von Jogi
...Trotzdem habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass wir nun so langsam wieder eine Sammlung von Alben zusammen stellen, die der einzelne für sich als besonders gut empfindet...
Ich wollt' ja nix sagen, aber genau dieses Gefühl hatte ich bei diesem Thread auch und habe mich deshalb rausgehalten. Wenn es darum geht, ein Album einen "Klassiker" zu nennen, so sollte doch schon durch den Ausdruck Klassiker klar sein, dass es hier um etwas mit einer gewissen zeitlichen Reife gehen muss. Von daher scheiden für mich praktisch schon alle Alben aus den letzten paar Jahren (ich will mich da nicht so genau festlegen) aus. Niemand kann schon zwei, drei Jahre nach dem Erscheinen vorhersagen, dass ein Album mal den Rang eines "Foxtrot" oder "In the Court of the Crimson King" erlangen wird. Im Falle von PT's "In Absentia" könnte man sich da tatsächlich streiten, weil dieses Album schon jetzt sowas wie den Aufbruch zu "neuen Ufern" markiert. So ein Status ist aber ziemlich einmalig und damit kann man nicht jedes neue, gut klingende Album einfach so gleichsetzen. Beispiel: das wirklich astreine, in diesem Jahr erschienene "Tardigrade" von Simon Says. Macht auf den ersten Blick mächtig was her, ich find's auch immer noch sehr gut, aber ich glaube nicht, das es den Test of Time lange Zeit überstehen wird.
Von daher wäre ich mit der Begrifflichkeit "Klassiker" doch seeeehr vorsichtig.


Viele Grüße, Jan
jerrycornelius
Globaler Moderator

Beiträge: 875


29.12.2008 10:57
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten
Zitat von mailotron
Zitat von Jogi
...Trotzdem habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass wir nun so langsam wieder eine Sammlung von Alben zusammen stellen, die der einzelne für sich als besonders gut empfindet...
Ich wollt\' ja nix sagen, aber genau dieses Gefühl hatte ich bei diesem Thread auch und habe mich deshalb rausgehalten. Wenn es darum geht, ein Album einen "Klassiker" zu nennen, so sollte doch schon durch den Ausdruck Klassiker klar sein, dass es hier um etwas mit einer gewissen zeitlichen Reife gehen muss. Von daher scheiden für mich praktisch schon alle Alben aus den letzten paar Jahren (ich will mich da nicht so genau festlegen) aus. Niemand kann schon zwei, drei Jahre nach dem Erscheinen vorhersagen, dass ein Album mal den Rang eines "Foxtrot" oder "In the Court of the Crimson King" erlangen wird. Im Falle von PT\'s "In Absentia" könnte man sich da tatsächlich streiten, weil dieses Album schon jetzt sowas wie den Aufbruch zu "neuen Ufern" markiert. So ein Status ist aber ziemlich einmalig und damit kann man nicht jedes neue, gut klingende Album einfach so gleichsetzen. Beispiel: das wirklich astreine, in diesem Jahr erschienene "Tardigrade" von Simon Says. Macht auf den ersten Blick mächtig was her, ich find\'s auch immer noch sehr gut, aber ich glaube nicht, das es den Test of Time lange Zeit überstehen wird.
Von daher wäre ich mit der Begrifflichkeit "Klassiker" doch seeeehr vorsichtig.


Sicher ist ein zeitlicher Abstand nötig, um ein Urteil unabhängig von erster Begeisterung fällen zu können. Aber wie lange soll dieser zeitliche Abstand sein? Muss es ein Jahrzehnt sein? Tun es vielleicht schon 3 oder 5 Jahre? Oder ist bereits eine gewisse "Objektivität" erreicht, wenn man eine zeitlang etwas ganz anderes gehört hat und dann wieder zurückkehrt und feststellt: wow! es hat nichts von seiner Magie verloren?

Die andere, von Jogi aufgeworfene Frage ist die Krux bei allem, was wir hier schreiben. Natürlich kann ein Einzelner (und letztlich auch die Summe der Einzelnen) nicht zu einer "objektiven" Aussage über einen Klassikerstatus kommen. Jeder kann natürlich nur - und das ist eigentlich selbstverständlich, denke ich - aus seiner eigenen Perspektive heraus urteilen und seine Wahl zur Diskussion stellen. Mehr geht nicht. In der Summe und der Diskussion darüber entsteht dann so etwas wie eine Klassikersammlung "für uns" (andere mögen es schon wieder anders sehen). Also: keine Scheu, die eigene Meinung preiszugeben, ist ja quasi eine "Expertenaussage" , also von Leuten, die sich lange und intensiv mit der Materie beschäftigt haben, und damit durchaus aussagekräftig. Besser kriegen wir es nicht hin - und so eine kleine Umfrage ist ja kein Heiligtum, das durch irgendwelche Vorschläge beschmutzt werden würde. Es geht doch um den Austausch von Meinungen in der Diskussion. Wie eigentlich immer. Oder?
jerrycornelius
Globaler Moderator

Beiträge: 875


29.12.2008 11:13
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten
okay, ich nehme dann mal einige aus meiner Liste - mit etwas zeitlichem Abstand genauer unter die Lupe:

Anglagard - Hybris & Epilog
Spock's Beard - The Light

zwei Alben von Bands, die dem Retroprog von Skandinavien bzw. USA aus neue Impulse gegeben haben und zum großen Comeback in der 2. Hälfte der 90er nicht unwesentlich beigetragen haben

Porcupine Tree - In Absentia, Fear of a Blanket und - ich ergänze - Stupid Dream. Porcupine Tree ist - wie in den 70ern Genesis, Yes oder King Crimson - eine der großen progressive Rockbands der Gegenwart. So wie es bei Genesis & Co. nicht nur ein Album mit Klassikerstatus gab, sehe ich es auch bei PT. Und die genannten erscheinen mir richtungsweisend. Die jüngste Veröffentlichung überzeugt mich auch vom Konzept her.

Marillion - Anoraknophobia. Vielleicht meine umstrittenste Nennung. Aber ich finde, es ist einfach das interessanteste Album einer sonst eher verschlafenen Band. Bei Marbles war der Impuls noch spürbar, hat sich danach verloren und ist auf dem aktuellen Album (2. CD wieder etwas aufgekommen)

Dream Theater - Metropolis II. Ein Klassiker des Progmetal. Die Band. Die Musik. Das Konzept. Hat mich zumindest damals nachhaltig von den Qualitäten der Band überzeugt.

Mars Volta - Frances the Mute. The Mars Volta sind eine der großen Bands der Gegenwart, die irgendwie auch als Progressive Rock eingeordnet werden können. Frances The Mute ist für mich das abwechslungsreichste und progressivste Werk der Band.

Magma - K.A. Magma sind eine der großen und obskursten Klassiker des Prog. Mit K.A haben sie sich nach vielen Jahren wieder aus dem Studio zurückgemeldet. Herausgekommen ist ein Album, das nahtlos an die Klassiker de 70er anschließt (kein Wunder, der Stoff ist ja auch aus der Zeit...). Aber auch wenn es mehr in den 70er als in den 00ern wurzelt, so ist es doch ein Album der Gegenwart, das qualitativ genauso stark ist wie die Klassiker-Alben a la M.D.K. Ansonsten müsste man alten Bands gegenüber ein Klassikerverbot aussprechen...

Taal - Skymind. Soll man auch so kleine, unbedeutende Bands wie exemplarisch Taal im Klassikerfocus haben? Warum nicht? Eine Band muss nicht 10 Alben herausbringen, um einen Klassiker zu erzeugen, sondern es genügen auch 1-2 Alben, wenn entsprechende Qualität geboten wird. Und das Album von Taal scheint mir auch nach über 5 Jahren noch nichts von seinem seltsamen Charme erzeugt durch einen verwirrenden Stilmix verloren zu haben.

tbc...
Madhatter
Keep on rockin`

Beiträge: 61


30.12.2008 22:38
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Ja, hier wurden einige nur allzu wahre Worte gesprochen! Jogi hat vollkommen Recht damit, wie er das Grundproblem auf den Punkt bringt – es führt in der Tat nicht weiter, wenn jeder seine Lieblings-Liste nennt (das ist dann wie bei Wittgenstein, der gesagt hat, wir reden miteinander, als hätten wir je eine Schachtel mit einem Käfer darin vor uns; keiner kann den Käfer des anderen sehen, aber wir diskutieren immer weiter über den Käfer-Begriff und glauben zu wissen, was ein Käfer ist und sein sollte, aber wir reden womöglich über völlig unterschiedliche Objekte, die sich in den einzelnen Schachteln befinden).
Wem ich auch sofort zustimmen kann, ist JerryCornelius: Nehmen wir mal an, ich würde aus meiner eigenen Liste alle die Alben streichen, deren berechtigten Platz ich ohnehin heimlich schon anzweifle, dann blieben in etwa genau die Platten übrig, die Jerry erwähnt hat. „Skymind“ müsste ich (und würde ich jederzeit gern) noch mit hinzufügen – das ist ein Album, das ich eh nur vergessen hatte. Und ich würde gern noch ein bisschen darauf herumreiten, dass man „Light of day, day of darkness“ von Green Carnation als zukünftigen Klassiker ansehen könnte, denn dessen Konzept (Prog-Metal als Gesamtkunstwerk) ist etwas, wovon Ayreon und sogar Dream Theater wahrscheinlich heimlich träumen ohne es bisher so überzeugend hinbekommen zu haben.
Was mich noch etwas zweifelnd zurücklässt, ist die Frage, wie viel Zeit man einem Album geben sollte, bis es den Klassiker-Test-Of-Time endgültig bestanden hat. Es stimmt zwar, dass man in seiner anfänglichen Begeisterung oft zu Schnellschüssen neigt – ein paar davon befinden sich auch schon auf meiner Liste. Andererseits, wenn ich zurückdenke, erinnere ich mich daran, dass es doch nicht wirklich so lange gedauert hat, bis damals jedem klar geworden war, dass die „Dark Side of the Moon“ bahnbrechend ist, oder? Und wie lange hat es gebraucht, bis „Sgt. Pepper“ Kult war? Zugegeben, einen Kalender über so was habe ich nie geführt, aber ich glaube kaum, dass es fünf Jahre waren. Und was die neuere Zeit betrifft: „In Absentia“ habe ich zum ersten Mal über Kopfhörer in einer Straßenbahn gehört; ich hatte der Platte keinerlei Vorschusslorbeeren gegeben, im Gegentum, ich war sogar skeptisch, ob die überhaupt halbwegs so gut wird wie „Lightbulb Sun“. Und wie kam es? Mich hat der erste Hördurchlauf so umgehauen, dass ich fast meine Haltestelle zum Aussteigen verpasst hätte.
Und dieser Zweifel bringt mich zu einer Überlegung der ganz profanen Art: wenn zu unseren altehrwürdigen Klassiker-Listen kaum was Neues hinzukommt, könnte das auch ganz einfach an der markttechnischen Verfügbarkeit der neuen Meisterwerke liegen? Ich meine das so: wenn unsereiner heute neue Musik-Interessenten „einproggt“, dann können die neu geköderten Rekruten der Fangemeinde schnell mal in den Media-Markt wetzen und sich die „Dark Side Of The Moon“ holen, das funktioniert immer noch, die steht überall rum. Aber nehmen wir mal an, ein Freund wünscht sich zum Geburtstag in 2 Wochen die „Skymind“ von Taal, dann wäre nicht mal ich sicher, ob ich es schaffe, die bis dann noch ranzukriegen, ich wäre nicht mal sicher, ob die nicht längst gestrichen ist. Qualität bedeutet ja nicht, dass die Sachen auch zu haben (und zu greifen) sind. Und da können sich die Webshops mit Bildern und Newslettern (und gelegentlichen virtuellen Vorspieltheken) noch so viel Mühe geben, die multi-sensuelle Gewöhnung an ein Album findet nicht mehr statt.
Früher war das so: Ein Schulfreund und ich, wir gingen in Freistunden durch alle Plattenläden unserer Stadt und guckten intensiv nach allem, was da so rumstand. Und der Plattendealer hatte immer irgendwas im Laden laufen, da hat man dann gefragt, was das ist, und auf diese Weise neue Musik kennen gelernt. Und durch das viele Gucken wussten wir irgendwann, wie die Platten aussahen, und es fiel uns auch auf, welche dauerhaft dort standen, weil sie immer wieder reinkamen, und das bedeutete, dass sie wichtig waren. Und irgendwann hat man sie dann gekauft. Ich weiß noch: wir hatten 1978 gerade eine Phase, da fuhren wir voll auf die Gitarren-Tricks auf den frühen Soloalben von Steve Hackett ab. Irgendwann an einem Freitag Nachmittag sahen wir zufällig im Fernsehen eine Sendung über Mike Oldfield (den wir bis dahin noch nicht gekannt hatten) und fanden, der und Hackett würden gut zusammenpassen. Als die Sendung aus waren, fragten wir uns: „Was ist? Treffen wir uns morgen in der Stadt und holen uns die Tubular Bells?“ Gesagt – Getan: wir trafen uns Sonnabendmorgen in der Stadt und kauften für jeden ein Exemplar von Tubular Bells: die Scheibe war da schon 5 Jahre alt, aber es war kein Problem, sie immer noch überall in mehreren Exemplaren vorzufinden. Okay, genug vom Seemannsgarn – ich denke nur, ein altes Sprichwort heißt: Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht. So ist das mit dem Prog auch: wenn ich einem sage: „Geh mal auf die Website der Band Soundso und zieh dir den Soundschnipsel von Track soundso rein“, dann hat der garantiert an dem Abend was vor, was ihn mehr inspiriert. Kann ich auch gut verstehen: durch ein paar Foren (wie z.B. dieses) zu springen ist doch spannender als sich von einer unbekannten Band-Website zur nächsten zu hangeln, um ein paar zusammenhangslose Sekunden-Schnipsel zu hören, mit denen man doch nicht so schnell vertraut werden kann. Also lässt man das und zieht sich lieber noch mal die „Dark Side Of The Moon“ rein – da weiß man, was man hat.
Tja, und manchmal denke ich, da liegt die wahre Misere, unter der der neuere Prog leiden muss. Aber es wär mir nur recht, wenn ich Unrecht hätte…


The Madhatter

There is in fact more Earth than Sea!
jerrycornelius
Globaler Moderator

Beiträge: 875


01.01.2009 19:37
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von Madhatter
Ja, hier wurden einige nur allzu wahre Worte gesprochen! Jogi hat vollkommen Recht damit, wie er das Grundproblem auf den Punkt bringt – es führt in der Tat nicht weiter, wenn jeder seine Lieblings-Liste nennt (das ist dann wie bei Wittgenstein, der gesagt hat, wir reden miteinander, als hätten wir je eine Schachtel mit einem Käfer darin vor uns; keiner kann den Käfer des anderen sehen, aber wir diskutieren immer weiter über den Käfer-Begriff und glauben zu wissen, was ein Käfer ist und sein sollte, aber wir reden womöglich über völlig unterschiedliche Objekte, die sich in den einzelnen Schachteln befinden).



Mh, und was schlägst du dann vor? Ist das Thema noch zu retten, wenn die Meinung der Teilnehmer, also unsere Meinung nicht weiter führt? "Objektive" Kriterien anlegen, also z.B. Verkaufszahlen (aber ist das nicht doch wieder die Summe der subjektiven Meinungen, nur breiter gestreut?). Oder die Meinung von irgendwelchen Kritikern (wobei wir dann noch Kriterien zur Kritikerauswahl entwickeln müssten etc.)?

HevyDevy
Big Buffalo

Beiträge: 313


01.01.2009 22:46
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

In Antwort auf:
Mh, und was schlägst du dann vor?


Warten und das Thema in ~15 Jahren nochmals starten


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Madhatter
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01.01.2009 22:57
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Im Grunde geht es mir um etwas ganz Einfaches: Ich finde, Neueinsteiger in die Fan-Szene bräuchten mal ein paar Namen von Bands und Alben, die sich wirklich lohnen, denn wenn man angesichts des heutigen Überangebots die Leute einfach wild CDs hören (oder kaufen) lässt, dann geraten die womöglich rein zufällig an Alben mit wenig Inhalt, die auch wir schnell vergessen werden bzw. die wir nie empfohlen hätten (obwohl wir als Kritiker vielleicht noch einen mittelmäßigen Punktwert dafür gegeben hätten). Und daraus ziehen die Neulinge womöglich die Schlussfolgerung, dass Prog doch nicht so toll ist. Also müssten die Neu-Fans an Sachen herangeführt werden, die sie höchstwahrscheinlich nicht bereuen werden. Ich finde, wenn wir ganz viele Listen mit Lieblings-Alben hätten, dann hätten die Listen doch einen Nutzen - man könnte dann gucken, welche Alben seit 1990 fast überall genannt werden, und die wären es dann! Aber wie man das umsetzen könnte, weiß ich auch nicht, denn es müssten wirklich GANZ viele Listen sein, damit sie einen Aussagewert bekämen.


The Madhatter

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HevyDevy
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01.01.2009 23:03
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten
In Antwort auf:
Ich finde, wenn wir ganz viele Listen mit Lieblings-Alben hätten, dann hätten die Listen doch einen Nutzen - man könnte dann gucken, welche Alben seit 1990 fast überall genannt werden, und die wären es dann! Aber wie man das umsetzen könnte, weiß ich auch nicht, denn es müssten wirklich GANZ viele Listen sein, damit sie einen Aussagewert bekämen.


Auf progarchives.com gehen, die Rating-Charts anschauen, alles was pre-90er ist rausfiltern und voilà, da hast Du Deine Liste

auch ganz nett:
90er: http://rateyourmusic.com/customchart?pag...=none&countries=
2000er: http://rateyourmusic.com/customchart?pag...=none&countries=
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mailotron
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02.01.2009 17:43
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von Madhatter
Im Grunde geht es mir um etwas ganz Einfaches: ... Ich finde, wenn wir ganz viele Listen mit Lieblings-Alben hätten, dann hätten die Listen doch einen Nutzen - man könnte dann gucken, welche Alben seit 1990 fast überall genannt werden, und die wären es dann! Aber wie man das umsetzen könnte, weiß ich auch nicht, denn es müssten wirklich GANZ viele Listen sein, damit sie einen Aussagewert bekämen.

Das dürfte aber ein für diese Plattform fast unmögliches Unterfangen werden: man bräuchte, wie Du schon sagst, GANZ viele Listen von vielen verschiedenen Prog-Fans, die alle irgendwie verschiedene Hintergründe und persönliche Vorlieben hätten. Dann müßte jeder, sagen wir mal, seine 15 Favoriten auflisten und es müßte sich dann ein ganz schlauer, mathematisch-statistisch begabter Zeitgenosse finden, der diese Listen auswertet und daraus die 10 meistgenannten Alben in einer Art Hitliste aufstellt. Puh, dürfte schon mal schwierig werden...
Aber was hätte man dann davon? Das wäre eine Art Best-of aller Forumsmitglieder, aber wären das dann automatisch echte "Neu-Prog-Klassiker"? Das wäre nur eine weiteres Mal, um Jogi zu zitieren, "eine Sammlung von Alben..., die der einzelne für sich als besonders gut empfindet", nur diesmal mit statistscher Auswertung.
Ich denke, jeder interessierte Prog-Neuling sollte sich diese Musikrichtung selbst erarbeiten oder besser "erhören", denn was nützen solch schöne Listen, wenn sie nun mal doch nicht so ganz den eigenen Geschmack treffen? So manches Mal habe ich mir CDs zugelegt, die aufgrund von tollen Rezensionen oder sonstiger Empfehlungen interessant zu sein schienen und war dann enttäuscht, weil es eben doch an meinem persönlichen Vorlieben vorbeiging. Wer sich für Prog-Rock interessiert, braucht keine Orientierungslisten, sondern einfach nur offene Augen und Ohren (das Internet ist natürlich sehr hilfreich ) und vor allem ZEIT, sowohl für die Vorauswahl der Objekte der Begierde, als auch für die Alben selbst, die in den seltentsten Fällen leicht zu konsumieren sind. Auch die Lektüre von Foren wie diesem zählen natürlich zu den vielen Informationswegen, die man heute hat.
Als ich vor einigen Jahren (wieder) mit dem Prog angefangen habe, wäre ich jedenfalls nicht im Traum drauf gekommen, mir einfach irgendwelche Listen komplett zu kaufen, nach dem Motto "da hast Du alles, was Du brauchst", sondern ich hab's halt so gemacht, wie oben beschrieben. Und bis heute fehlen da sicherlich noch einige "neue Klassiker"... Na und, man kann halt nicht alles haben...

Sollten sich doch Freiwillige für eine "statisische Erhebung" finden, würde ich meine Liste natürlich auch dazustellen, könnte spaßig werden!


Viele Grüße, Jan
jerrycornelius
Globaler Moderator

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02.01.2009 18:16
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von mailotron
Zitat von Madhatter
Im Grunde geht es mir um etwas ganz Einfaches: ... Ich finde, wenn wir ganz viele Listen mit Lieblings-Alben hätten, dann hätten die Listen doch einen Nutzen - man könnte dann gucken, welche Alben seit 1990 fast überall genannt werden, und die wären es dann! Aber wie man das umsetzen könnte, weiß ich auch nicht, denn es müssten wirklich GANZ viele Listen sein, damit sie einen Aussagewert bekämen.

Das dürfte aber ein für diese Plattform fast unmögliches Unterfangen werden: man bräuchte, wie Du schon sagst, GANZ viele Listen von vielen verschiedenen Prog-Fans, die alle irgendwie verschiedene Hintergründe und persönliche Vorlieben hätten. Dann müßte jeder, sagen wir mal, seine 15 Favoriten auflisten und es müßte sich dann ein ganz schlauer, mathematisch-statistisch begabter Zeitgenosse finden, der diese Listen auswertet und daraus die 10 meistgenannten Alben in einer Art Hitliste aufstellt. Puh, dürfte schon mal schwierig werden...
Aber was hätte man dann davon? Das wäre eine Art Best-of aller Forumsmitglieder, aber wären das dann automatisch echte "Neu-Prog-Klassiker"? Das wäre nur eine weiteres Mal, um Jogi zu zitieren, "eine Sammlung von Alben..., die der einzelne für sich als besonders gut empfindet", nur diesmal mit statistscher Auswertung.
Ich denke, jeder interessierte Prog-Neuling sollte sich diese Musikrichtung selbst erarbeiten oder besser "erhören", denn was nützen solch schöne Listen, wenn sie nun mal doch nicht so ganz den eigenen Geschmack treffen?


schon. Aber es geht ja wohl einfach nur um einen Einstieg. Und wenn wir das mal als Grundfrage nehmen, was als Einstieg geeignet ist, von wo aus man sich dann den "Rest" "erarbeiten" kann, dann gibt es, wie ja auch schon geschrieben wurde, durchaus bereits existierende Listen, z.B. progarchives, aber auch die Leitfäden der babyblaue-seiten.de. Wobei ich finde, dass dort z.B. der Retroprog fehlt und ohne den ist ein Einstieg in den modernen Prog nicht viel wert... d.h. die Leitfäden sind in der Mehrzahl auch eher historisch Richtung 70er Jahre orientiert.

Aber man kann durchaus auch hier versuchen, Tipps zu extrahieren. Ich habe ja schon mal geschrieben, dass wir quasi "Experten" in Sachen Prog sind, also zumindest Laien, die sich engagiert mit der Musik auseinandersetzen und bestimmt auch ne Menge Sachen kennen. Natürlich ist das immer und immer wieder und schon wieder subjektiv, aber das sind neue Hörer auch. Wenn hier Bandnamen wie Spock's Beard, Flower Kings, Dream Theater oder Porcupine Tree genannt werden, dann sind das sicher keine Außenseitermeinungen, oder? Mit welchem Album man dann einsteigt, das ist dann nur eine weitere Frage. Es wäre da sicher auch interessant zu wissen, für welchen Hörer die Empfehlung gelten soll, d.h. aus welcher musikalischen Richtung er kommt und was für ihn am ehesten zugänglich ist. Ich habe z.B. seit vielen vielen Jahren die tolle Magma - Live-LP von 1975. Aber an den Zeuhl, v.a. aus Japan bin ich bis vor kurzem nicht drangekommen. Da kräuselten sich mir die Fußnägel... Mittlerweile hab ich aber so viel schräges Zeug gehört, dass das heute auch geht. Alles eine Frage der Gewöhnung... ;) Also Fazit: wir können schon für uns die Frage nach den modernen Klassikern beantworten, aber es geht nichts über eine persönliche Beratung.

Madhatter
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Beiträge: 61


02.01.2009 22:32
RE: Prog-Klassiker von Heute?? antworten

Zitat von mailotron
Wer sich für Prog-Rock interessiert, braucht keine Orientierungslisten, sondern einfach nur offene Augen und Ohren (das Internet ist natürlich sehr hilfreich ) und vor allem ZEIT, sowohl für die Vorauswahl der Objekte der Begierde, als auch für die Alben selbst, die in den seltentsten Fällen leicht zu konsumieren sind. Auch die Lektüre von Foren wie diesem zählen natürlich zu den vielen Informationswegen, die man heute hat.


Möglicherweise ist DAS die Lösung! Tja, und wer die Diskussion hier im Forum verfolgt hat, dürfte ja spätestens jetzt auch auf die eine oder andere Idee gekommen sein, was man sich mal anhören könnte ! Übrigens hätte ich noch eine kleine Nachfrage (weil darauf bisher kein Teilnehmer eingegangen ist ): Kann das heutige Problem der Prog-Verbreitung mit der markttechnischen Verfügbarkeit zusammenhängen, mit dem Fehlen von Möglichkeiten, sich die Alben mit allen Sinnen langsam bekannt zu machen? Im ERnst, das ist ein Gedanke, der mich jeden Tag beschäftigt - solange ich noch Ferien habe...!


The Madhatter

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