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Dieses Thema hat 67 Antworten
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jerrycornelius
Globaler Moderator

Beiträge: 875


20.06.2009 09:44
RE: Wie zum Prog? antworten

Der Zeitgeist war schuld! Es waren die 70er... Und dann auch noch die, äh, richtigen (älteren) Freunde... Wobei wir damals genauso gerne auch Hardrock (Deep Purple, Rainbow, Black Sabbath, Led Zeppelin) und die Klassiker der 50er und 60er (Elvis, Beatles, Rolling Stones, Who) gehört haben.

George
The boss

Beiträge: 1.380


20.06.2009 14:12
RE: Wie zum Prog? antworten

Zitat von "rock-on" aus einem anderen Thread:

"hey allerseits,

jetzt muss ich wohl auch mal...
da sich hier ja alles um musik dreht, gebe ich mal nen kleinen abriss meiner musikalische geschmacksentwicklung:

als ich anfing, mich ernsthaft für musik zu interessieren, mit etwa acht jahren, wurde ich vor eine harte entscheidung gestellt. bei uns an der schule gab es nämlich im wesentlichen nur zwei musikströmungen, "metal" und "rap". man musste sich entscheiden. entweder- oder.
ich hatte vom großen bruder meines besten freundes ein tape geschenkt bekommen...mit rapmusik. das war geil. damals war der rap noch eine ernsthafte angelegenheit, wie mir der große bruder erklärte. es ging um gerechtigkeit, respekt und dergleichen, ausserdem waren die jungs ziemlich lässig. also entschied ich mich für rapmusik und meine helden wurden puplic enemy, run dmc etc. im laufe der jahre veränderte sich die ganze angelegenheit. aus den lässigen polithelden wurden hedonistische angeber, die anhand von protzigen autos und vielen frauen ihren auf möglichst verbrecherische weise ergaunerten reichtum präsentierten.
meine liebe zum rap, der inzwischen hip hop hieß, verblaste und ich wandte mich den wurzel des genre zu. unsagbare schätze gab es dort zu heben, im gewirr des rnb blues funk and soul der 60er und 70er. von dort war es dann nur noch ein kleiner schritt über den jazz und fusion zum rock der 60-70er, von wo aus ich mich bis in die gegenwart vorwagte.
und nun, hier im forum, bin ich schon wieder auf einige goldklumpen gestossen......und fühl mich wohl hier!"

Es ist fast exakt die Geschichte von rock-on nur anders rum, mit ein paar kleinen Veränderungen, die große Schwester, die den "Bravo-Hippie-Pop" hörte, mir zum Geburtstag die Yeti von Amon Düül II schenkte (überhaupt nicht "ihre" Musik!) die "Musikfraktionen" in der Schule Pop, Liedermacher, Folk,auf der einen, Hardrock, PsychedellicRock auf der anderen Seite natürlich in scharfer Auseinandersetzung, mit den üblichen "Überzeugungsfanatikern"... z. B. weiß ich noch wie heute die mit harten "Bandagen" geführte Diskussion mit den "Edelanglisten" über "Sahara" von Grobschnitt:
"Hhmm, ah, hello my dear friends. Here i am again with my music. Well, it’s very nice that i can speak to you now from this very fine record. And i am freuing me, that you are freuing you to hear my voice again. Isn’t it nice? Yes it is. Well, i want you to listen to my very new song, wich i have brought along from a trip through africa. And i hope, you like it. Do you like it? Yes, you do. And also here are ebenfalls some of my very best friends, wich will sing along together with me. Come on Boys, let‘s sing that the camels are breaking together."...
Den Spass konnten die ernsthaft lernenden "Englischmitschüler" überhaupt nicht ab.
Ja und Musikunterricht war ja nu wirklich ein Spezialthema, was sollte son oller Musiklehrer der kurz vor der Pension stand mit ner Horde langhaariger Schüler und hennafarbigen Schülerinnen in "indischer Folklore-Tracht" anfangen?
Strawinskis "Feuervogel", genau!!! so haben wir den alten Sack (Kippeln strengstens verboten, wie sollte ich da in der Schule zu meinem inneren Rythmus finden )auf seine alten Tage noch zu YES geführt...
Die "Irrungen und Wirrungen" der hormonbedingten Umstellung in der Adoleszenzphase war ja dann auch verbunden nach der Suche nach neuen musikalischen Erfahrungen, um da Trost zu suchen oder die Euphorie weiter zu steigern, wurde der Hard-Rock auch mal "zur Seite gelegt" und Peter Gabriels Genesis und auch VdGG aufgelegt, irgendwann war das schnelle Gitarrengefrickel auch nicht mehr nur noch angesagt und eine Beeinflußung die im Rahmen von "zarten Banden" entstanden, hatte schon auch eine Wirkung
Jo, dann einige Zeit in dem geschmorrt, was "rock-on" entdeckt hat; und dann durch generationsübergreifende Festivals entdeckt, dass die heutige Mukke mehr zu bieten hat, als das, was der Mainstream meint "ansagen" zu müssen (siehe "rock-on") (mein Bub hört diesen Anarcho-Deutsch-Punk, na..ja das ist nicht so nach meinem Geschmack, immerhin gefallen uns gemeinsam "The mars volta" mit der Tochter war ich mal in Berlin bei RHCP, eigentlich auch eine schöne Mukke, insbesondere John Frusciante solo)
@rock-on: Solltest auch mal aufs Herzbergfestival kommen, hast ja letztes Jahr schon den supergeilen Auftritt von Colour haze verpasst auch wenn da "klassischer Progrock",wie auf der Loreley, nicht unbedingt mehrheitlich gespielt wird...


rock-on
Keep on rockin`

Beiträge: 73

20.06.2009 14:51
RE: Wie zum Prog? antworten


hey george,

bin in der falschen zeit geboren! hätte gerne dieses "flair" deiner erzählungen selbst miterlebt...
leider ist colour haze dieses jahr nicht dabei auf herzberg...
dann wär ich hingefahrn, so isses mir zu weit, vielleicht ja nächstes jahr?!
the mars volta und john f. gefallen auch mir sehr, aber gestern bin ich meiner alten liebe 70er soulfunkblues etc nachgegangen und hab das hier gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=lCXkDrqQbGQ

...was geil!...afro rock!?


George
The boss

Beiträge: 1.380


20.06.2009 15:08
RE: Wie zum Prog? antworten

Zitat von rock-on
http://www.youtube.com/watch?v=lCXkDrqQbGQ
...was geil!...afro rock!?

Afrojazzsoulsalsaprogblues-music, scheiß egal: Hört sich super an Punkt
LG
Georg

Proglady
Administrator

Beiträge: 4.602


29.04.2011 07:10
RE: Wie zum Prog? antworten

Wir haben ja einige neue Mitglieder, daher haben diese User vielleicht Lust uns zu erzählen, wie sie zum Prog gekommen sind.




Viele Grüße, Proglady

http://www.myspace.com/proglady
Loenz
Let`s rock

Beiträge: 13

07.05.2011 19:20
RE: Wie zum Prog? antworten

So ich habe mich gerade neu angemeldet und will euch das auch nicht vorenthalten.

Ich bin mit 18/19 zur Progressiven Musik gekommen. Damals war ich oftmals im Metropolis Rock Chat, dort waren 2 User einmal eine Userin namens Felidae und ein User namens Captain Amazing die mir Pain of Salvations - Remedy Lane schmackhaft gemacht habe. Im örtlichen Plattenladen war dieses Album dann auch für 5 Euro im Angebot und ich hab es einfach mal mitgenommen. Ja was soll ich sagen nach ungefähr 10 Durchläufen war ich fasziniert von diesem Album und bezeichne es mittlerweile als mein Lieblingsalbum. Die weitere Reise ging dann über Porcupine Tree, Fates Warning, Dream Theater, Pink Floyd.

Bis ich dann auf die Progrock-dt Liste und das Progrock-dt Radio gestoßen bin. Seit diesem Zeitpunkt bewege ich mich immer tiefer auch in den Subgenres des Progressive Rocks. Mit Bands wie Sleepytime Gorilla Museum, Extra Life, Univers Zero, Indukti, Time of Orchids, Scott Walker etc. Dazu kommt das man sich ab und an den ein oder anderen Klassiker gönnt, King Crimson, Van der Graaf Generator, Genesis et cetera. Ich hab aber noch viel aufzuholen.

Benniczek
Let`s rock

Beiträge: 16

13.09.2011 13:21
RE: Wie zum Prog? antworten

Bin auch neu in diesem wunderbaren Forum !
Mit der modernen Musik (Hip-Hop, Rap, Schlager, Punk geht grad so noch) hab ich mich nie anfreunden können, daher hab ich schon als Kind immer nur klassische Musik gehört (war bisschen Außenseiter ), später auch noch guten, alten Rock (Deep Purple, Beatles, AC/DC etc.). Dann lief in einem Planetarium in der Umgebung eine animierte Musik-Show zu "The Wall" und "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd. Ich war begeistert! In der Vinyl-/MC-/CD-Sammlung meiner Eltern habe ich dann neben "Atom-Heart Mother" auch noch "Aqualung" und "Living in the Past" von Jethro Tull gefunden. Ich war glaub ich etwa 12 Jahre alt. Von dem Zeitpunkt an habe ich im Prinzip nur noch Pink Floyd und Jethro Tull gehört. Später kam dann noch Alan Parsons Project dazu. Mittlerweile "fresse" ich alles Progressive, sowohl Altes als auch Neues, inklusive Progressive-Metal.
(Und immer noch wird mein Geschmack vom Rest meines Jahrganges nicht wirklich akzeptiert ;-)

P.S.: Klassische Musik höre ich immer noch, da haben The Nice und ELP mein Interesse wohl neu geweckt...

soundmunich
Let`s rock

Beiträge: 48


29.11.2012 13:22
RE: Wie zum Prog? antworten

Zitat von Jogi im Beitrag #1
Dabei spielt es keine Rolle, ob es mehr in den metallischen Bereich oder doch eher in die softere Richtung geht.


Und was macht mann, wenn man in keine dieser beiden Richtungen gehört

Es war 1977 und ich war gerade (als Keyboarder, und "hey man", ich hatte damals schon einen echten Moog ) in einer neuen Band names "Back to Heaven". Da wir alle Schüler waren, hatten wir genug Zeit (ja ja, die Klischees ), um Musik zu machen und dazwischen, nun ja, heute würde man sagen "abzuhängen". So eine Band war die eigentliche Familie und man unternahm (fast) alles miteinander. So trabten wir auch gemeinsam ins Kino, als dort eine Woche lang jeden Tag ein anderer "Musikfilm" lief. Damals sah und hörte ich erstmals Yessongs, Pictures At An Exhibition und ich glaube "Caught Live" von und mit Barclay James Harvest; wenn da noch andere Filme waren, kann ich mich nicht mehr erinnern.

Da sitzt man dann in so einem kleinen dunklen Raum, ist quasi hautnah an den Darstellern und kriegt den Sound (mit den damaligen Mitteln) so richtig um die Ohren gedonnert.

Ganz ehrlich: Ich bin dann erst mal losgezogen und hab mir einen Umhang für die Bühne besorgt . Gerade Yes und ELP machten uns deutlich, was für Musik wir schon machten und weiter machen wollten. Es kam uns vor wie die Raketenstufe am Gogomobil. Erst danach kamen bei mir einschlägige Platten dieser und schließlich auch anderer Künstler (ich glaube, damals kam Tormato gerade raus, Yessongs habe ich mir gebraucht gekauft, und es wurde noch viel "auf Kassette gezogen" (kennt inzwischen auch nicht mehr jeder; ich tu mich jetzt schonn schwer, alte Aufnahmen von der Band irgendwie nochmal abzuspielen, um "dat Janze" auf den Rechner zu bekommen ).

Und seither bedauere ich auch, dass ich für die Anfänge des Prog ein, wie ich es nenne, "Spätgeborener" bin. Ich denke aber, dass ich seither gut nachgearbeitet habe. Natürlich hört man sich viel an und hat doch einen Fokus auf bestimmte Bands und Songs. Erfreulicherweise hat die Verselbständigung meiner beiden Jungs (hinsichtlich deren Musikgeschmack), nachdem ich vorher einiges für deren musikalische Bildung, einschließlich natürlich Prog (sie waren immerhin noch zum Weihnachtskonzert mit R. Wakeman & Sons & Daughter mit mir in England), getan hatte, bei mir eine Art zweiten Schub gestartet, mit dem ich mich nochmal ganz neuen (nicht nur proggigen) Musikwerken und Künstlern zugewandt habe. THX Boyzzzzzzzzzzzzz


Weil I Di moog
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